Die Schäffler im TSV Mainburg haben ihre Feuertaufe mit Bravour bestanden. Die
Tanzgruppe 2026 meisterte beim Auftaktball am Freitag im ausverkauften Saal des Landgasthauses
Rockermeier zu den Klängen der Sumpfbiber/„Schäffler-Musik“ die sieben kunstvollen Tanzbilder
fehlerfrei. Reifenschwinger Michael Hintermeier ließ das begeisterte Publikum in gleicher Weise
hochleben. Gleichermaßen durfte sich an diesem Abend Hans Spenger feiern lassen, der in den
Rang des Ehrentanzmeisters erhoben wurde.
Tanzgruppe 2026 meisterte beim Auftaktball am Freitag im ausverkauften Saal des Landgasthauses
Rockermeier zu den Klängen der Sumpfbiber/„Schäffler-Musik“ die sieben kunstvollen Tanzbilder
fehlerfrei. Reifenschwinger Michael Hintermeier ließ das begeisterte Publikum in gleicher Weise
hochleben. Gleichermaßen durfte sich an diesem Abend Hans Spenger feiern lassen, der in den
Rang des Ehrentanzmeisters erhoben wurde.
Eingefleischte Anhänger des Schäfflertanzes haben ohnehin ihre eigene Zeitrechnung. Sie denken
im Sieben-Jahres-Rhythmus. Freuen dürfen sie sich heuer auf das 20. Aufführungsjahr seit 1889.
Die große Schäfflerfamilie feierte dabei am Freitag ein rauschendes Fest. Mitwirkende sämtlicher
Schäfflerjahrgänge konnte Abteilungsleiter Ralf Lutzenburger dazu willkommen heißen; besonders
die beiden ältesten anwesenden Schäffler des Jahres 1956, Josef Brunner und Franz Fellner.
Die Liste der Ehrengäste führten Bürgermeister Helmut Fichtner und seine Stellvertreterin
Hannelore Langwieser an, Landrat Martin Neumeyer, Stadtpfarrer Josef Paulus sowie Pfarrer
Johann Hertl. Nicht fehlen durfte die komplette Vorstandschaft des TSV um Vorsitzende Ulrike
Simon, die das Schäffler-Komitee namentlich vorstellte, Ehrenvorsitzender Stefan Richtsfeld,
zahlreiche Abteilungsleiter und TSV-Ehrenmitglieder. Herzlich willkommen heißen konnte man
ebenso Delegationen des Patenvereins aus Osseltshausen wie auch aus Murnau.
im Sieben-Jahres-Rhythmus. Freuen dürfen sie sich heuer auf das 20. Aufführungsjahr seit 1889.
Die große Schäfflerfamilie feierte dabei am Freitag ein rauschendes Fest. Mitwirkende sämtlicher
Schäfflerjahrgänge konnte Abteilungsleiter Ralf Lutzenburger dazu willkommen heißen; besonders
die beiden ältesten anwesenden Schäffler des Jahres 1956, Josef Brunner und Franz Fellner.
Die Liste der Ehrengäste führten Bürgermeister Helmut Fichtner und seine Stellvertreterin
Hannelore Langwieser an, Landrat Martin Neumeyer, Stadtpfarrer Josef Paulus sowie Pfarrer
Johann Hertl. Nicht fehlen durfte die komplette Vorstandschaft des TSV um Vorsitzende Ulrike
Simon, die das Schäffler-Komitee namentlich vorstellte, Ehrenvorsitzender Stefan Richtsfeld,
zahlreiche Abteilungsleiter und TSV-Ehrenmitglieder. Herzlich willkommen heißen konnte man
ebenso Delegationen des Patenvereins aus Osseltshausen wie auch aus Murnau.
Zum Glück könnten heute weder Sturmtief Elli, eine Pandemie noch iregendwelche andere
Widrigkeiten und Wirren der Zeitgeschichte die Schäffler aufhalten, rief Lutzenburger die
eigentliche Botschaft des Zunfttanzes in Erinnerung. „Das ursprüngliche Ansinnen der mutigen
Schäfflergesellen vor über 500 Jahren, den pestgeplagten Menschen Lebensfreude und Zuversicht
zu vermitteln, ist heute so wichtig wie am ersten Tag.“
In die Gesichter geschrieben stand den Aktiven dann die Anspannung, als Tanzmeister Tobias
Spenger zum Aufmarsch blies. Nach der namentlichen Vorstellung der 22 Burschen und drei
Marketenderinnen richtete sich das Augenmerk schließlich ganz auf den Tanz. Mit jeder gelungenen
Figur und jedem von frenetischem Beifall begleiteten „Hoch“ wuchs die Begeisterung. Schritt und
Tritt bei langer Laube, geschlossener Laube, offener Laube, Kreuz, kleinen Kreisen, Schlangentanz
und Krone saßen. Als Meister seines Faches erwies sich auch Reifenschwinger Michael
Hintermeier, der die Reifen fehlerfrei kreisen ließ. Mit kräftiger Stimme ließ er Ehrengäste und alle
Ballbesucher hochleben, um hinterher auch dem Jungfernkranz zu Ehren das Glas zu erheben.
Ihre Güte stellten die Fasslkasperl Ralf Gaffal, Andreas „Gix“ Harrieder und – neu im Bunde –
Bertram Pfaller und Jakob Geisreither unter Beweis. Meisterhaft spotteten sie über die breite Palette
der aktuell die Schlagzeilen beherrschenden Mainburger Themen, den Wahlkampf, gepaart mit
etlichen Seitenhieben auf den Landkreis mit den vernachlässigten Investitionen im Kelheimer
Süden samt Krankenhaus. Da bekamen die gewählten Vertreter natürlich ihr Fett ab.
Dass auch die 2019er Garde den Schäfflertanz noch sehr gut drauf hatte, bewies sie eindrucksvoll
bei ihrem letzten Tanz zu Mitternacht; inklusive der Zugaben von Spenger-Laube und „2019er
spezial“. Gleichermaßen traten sechs Reifenschwingergenerationen seit dem Jahre 1984 in Aktion.
Tosenden Applaus bekamen Stefan Richtsfeld, Ralf Lutzenburger, Benedikt Pfaller, Martin Gaffal,
Albert Huber und Lorenz Söckler, als sie nochmals die Reifen laufen ließen.
Und last but not least verabschiedete sich Fasslkasperl Martin Richtsfeld bei dieser Gelegenheit
ganz offiziell vom Schäfflerpublikum. Ein letztes Mal stieg er nochmals aufs Fassl und stellte sein
Ausnahmekönnen unter Beweis. Seit 2005 glänzte er in dieser Funktion, ehe er nach der Saison
2019 seinen Abschied bekanntgegeben hatte. Seine Botschaft an alle Fans: „Bleibts weida
Schaffler-narrisch!“
Widrigkeiten und Wirren der Zeitgeschichte die Schäffler aufhalten, rief Lutzenburger die
eigentliche Botschaft des Zunfttanzes in Erinnerung. „Das ursprüngliche Ansinnen der mutigen
Schäfflergesellen vor über 500 Jahren, den pestgeplagten Menschen Lebensfreude und Zuversicht
zu vermitteln, ist heute so wichtig wie am ersten Tag.“
In die Gesichter geschrieben stand den Aktiven dann die Anspannung, als Tanzmeister Tobias
Spenger zum Aufmarsch blies. Nach der namentlichen Vorstellung der 22 Burschen und drei
Marketenderinnen richtete sich das Augenmerk schließlich ganz auf den Tanz. Mit jeder gelungenen
Figur und jedem von frenetischem Beifall begleiteten „Hoch“ wuchs die Begeisterung. Schritt und
Tritt bei langer Laube, geschlossener Laube, offener Laube, Kreuz, kleinen Kreisen, Schlangentanz
und Krone saßen. Als Meister seines Faches erwies sich auch Reifenschwinger Michael
Hintermeier, der die Reifen fehlerfrei kreisen ließ. Mit kräftiger Stimme ließ er Ehrengäste und alle
Ballbesucher hochleben, um hinterher auch dem Jungfernkranz zu Ehren das Glas zu erheben.
Ihre Güte stellten die Fasslkasperl Ralf Gaffal, Andreas „Gix“ Harrieder und – neu im Bunde –
Bertram Pfaller und Jakob Geisreither unter Beweis. Meisterhaft spotteten sie über die breite Palette
der aktuell die Schlagzeilen beherrschenden Mainburger Themen, den Wahlkampf, gepaart mit
etlichen Seitenhieben auf den Landkreis mit den vernachlässigten Investitionen im Kelheimer
Süden samt Krankenhaus. Da bekamen die gewählten Vertreter natürlich ihr Fett ab.
Dass auch die 2019er Garde den Schäfflertanz noch sehr gut drauf hatte, bewies sie eindrucksvoll
bei ihrem letzten Tanz zu Mitternacht; inklusive der Zugaben von Spenger-Laube und „2019er
spezial“. Gleichermaßen traten sechs Reifenschwingergenerationen seit dem Jahre 1984 in Aktion.
Tosenden Applaus bekamen Stefan Richtsfeld, Ralf Lutzenburger, Benedikt Pfaller, Martin Gaffal,
Albert Huber und Lorenz Söckler, als sie nochmals die Reifen laufen ließen.
Und last but not least verabschiedete sich Fasslkasperl Martin Richtsfeld bei dieser Gelegenheit
ganz offiziell vom Schäfflerpublikum. Ein letztes Mal stieg er nochmals aufs Fassl und stellte sein
Ausnahmekönnen unter Beweis. Seit 2005 glänzte er in dieser Funktion, ehe er nach der Saison
2019 seinen Abschied bekanntgegeben hatte. Seine Botschaft an alle Fans: „Bleibts weida
Schaffler-narrisch!“