Von herrlichen Bedingungen waren die Schäffler des TSV Mainburg am Sonntag
begleitet. Dabei hatte es das zurückliegende Wochenende für die Mainburger „Rotjacken“ mit zwei
aufeinanderfolgenden Tanztagen – das vierte in Folge – durchaus in sich. 26 weitere Auftritte in
Stadt und Land kamen hinzu, die wieder unter großem Zuspruch mit sehr viel Beifall aufgenommen
wurden.
Drei Viertel der Saison sind damit bereits absolviert. Es verbleiben nur noch drei Auftrittstage, ehe
die ganze Herrlichkeit nach dem morgigen Unsinnigen Donnerstag, dem Faschingssonntag sowie
dem Dienstag kommender Woche mit dem letzten Tanz vor dem Rathaus ihr Ende nimmt.
Am Samstag – es blieb bei wenigen Plusgraden im Wesentlichen bedeckt und trocken – freute man
sich aber erst einmal auf den Auftritt „dahoam“ bei Fasslträger Alexander Pitzl in der Brandmühle
bei Mainburg, wo Großauflauf herrschte und man nach einem Weißwurstfrühstück ordentlich
gestärkt in den Tag gehen konnte. Danach war die Bevölkerung Haunsbachs auf den Beinen, um die
Schäffler erstmals im Ort live zu erleben. In Appersdorf freute sich Schäffler-Musikant Arnold
Singerl von den „Sumpfbibern“ schon auf den Auftritt.
In Meilenhofen bereitete man TSV-Vorsitzender Ulrike Simon eine Riesenfreude, ebenso TSV-
Ehrenmitglied Georg Reiher, der seit 1998 die Schäffler-Jacken schneidert, und Stadtrat Eduard
Brücklmaier, der den Tross zusammen mit der Familie des Ex-Aktiven Josef Frank-Brücklmaier
empfing. Hochleben ließ man auch den ehemaligen Schäfflermusikanten Franz Frank von den
Abenstalern.
In Unterwangenbach tanzte man für den ’84er Schäffler Raymund Seidl, ehe es nach Attenhofen
(Bürgermeister Franz Stiglmaier), Pötzmes (Stadtführer Franz Peter) über Rachertshofen (Andreas
Kaindl, der den Schäfflerexpress perfekt steuert) zurück nach Mainburg ging, wo sich die
Himmelsschleusen dann allerdings ein wenig öffnen sollten.
Dort wartete schon Stadtrat Edgar Fellner am Marienhof, um anschließend bei der Familie
Geisreither unter großem Hallo aufzumarschieren; aktuell fungiert Jakob Geisreither als
humorvoller Fasslkasperl-Newcomer, während Schwester Lisa zum festen Stamm der Musikanten
zählt. Für Vater Bernd gab es zudem ein Geburtstagsständchen.
Den Schlusspunkt des Tages setzte man bei der Freiwilligen Feuerwehr, die seit jeher wertvolle
Dienste für Schäffler an den Tanztagen in Sachen Verkehrsregelung und Ausleuchtung leistet und
auch die Fahrzeughalle für Proben zur Verfügung stellt. Gleichermaßen folgte man wieder gerne der
abendlichen Einladung.

➡️ Die Impressionen von 8. Tanztag

➡️ Die Impressionen von 9. Tanztag

Eine ganze Reihe hochkarätiger Adressen

Am Sonntag startete man früh im Hause der Ex-Aktiven Helmut und Florian Mayer (2019er
Jahrgang) in Sandelzhausen, ehe der 2026er Tänzer Felix Fersch sein Heimspiel bekam, wo sich
erstmals die Sonne zeigte. Gleich zweifacher Geburtstag konnte an diesem Tage im Hause von
Fasslkasperl Ralf Gaffal (seit 2005) gefeiert werden, der zusammen mit seinen drei Kollegen einmal
mehr zu Höchstform auflief. Auch Martin Gaffal, Reifenschwinger anno 2005, stieg dabei für die
Familie aufs Fassl.
Über die Lande folgte der „Schäffler-Freizeitbus“ den Stationen Großgundertshausen, Dietrichsdorf
(Bürgermeister Franz Högl) und Neuhausen, machte dort Station bei der Familie von Robert
Zehentmeier, die das aktuelle Reifenkasperl-Dreigestirn mit Sohn Martin und Tochter Sophia, beide
2019 aktiv als Tänzer und Marketenderin, stellt, sowie Leibersdorf.
Zurück in Mainburg wuchs die Anspannung für Reifenschwinger Michael Hintermeier beim
Schäfflertanz zuhause, wo er wieder eine gewohnt fehlerfreie und souveräne Leistung ablieferte.
Namhafte „Unterstützung“ bekam er dabei von seinen Vorgängern Martin Gaffal, Albert Huber und
Lorenz Söckler, die ihm zu Ehren parallel die Reifen laufen ließen – aufmerksam beobachtet von
Horst Pinsker, Stefan Richtsfeld und Ralf Lutzenburger.
Derweil scharte sich schon das Publikum vor dem Hause der Komiteemitglieder Georg und
Alexander Hagl; Letzterer Schlusstänzer anno 2019, wobei seine Schwester Rebekka als
Marketenderin fungierte. Christoph Müller, der als Tänzer zur 2026er Schäfflergarde zählt, und
Thomas Scharlach, der die Standarte trägt und auch als Fasslträger zuletzt schon mehrfach
einsprang, freuten sich ebenso auf ihre Auftritte zuhause.
Einen schöneren Schlusspunkt als bei den beiden Tanzmeistern Tobias und Roland Spenger mitsamt
der Bayernhymne hätte man sich an diesem weiteren ereignisreichen Tag freilich nicht wünschen
können; „Spenger-Laube“ und „2026er Spezial“ inklusive. Das Strahlen und die Begeisterung
waren den Aktiven den ganzen Tag über ins Gesicht geschrieben.
Jetzt heißt es volle Kraft voraus für die verbleibenden drei Auftrittstage.